Comparative Guts

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Comparative
Guts

Die Eingeweide des Buddha — In diesem hochformatigen Bild liegen farbige Seidenformen dicht beieinander auf einem weißen Hintergrund, die mit einem beigefarbenen Band mit blauem Punkte darauf verbunden sind. Sie bedecken nahezu die gesamte rechteckige Fläche. Jede Form ist mit einem Schriftzeichen versehen, das höchstwahrscheinlich mit einem Stift in schwarzer Tinte geschrieben wurde. Es handelt sich um die Darstellung innerer Organe, die in einer Shakyamuni-Buddhastatue eingeschlossen waren. Dies war eine von vielen Statuen des historischen Buddha. Sie stammt aus einem Kloster in Kyoto, Japan. Mittig am oberen Rand des Fotos befindet sich ein beigefarbenes Element, das an den unteren Teil eines Ankers erinnert. Das Element hat in seiner Mitte ein Schriftzeichen. Aus den Armen des Ankers treten zwei Stränge des gepunkteten Bandes hervor. Ein Strang führt zu einem nahezu rechteckigen ockerfarbenen Gebilde mit fünf nach unten weisenden Zacken unterhalb der Ankerform. Auf dem Rechteck sind Schriftzeichen in zwei Reihen platziert. Links daneben liegt ein ähnlicher terrakottafarbener Körper, der mit in Spalten angeordneten Schriftzeichen übersäht ist. Unterhalb der beiden gezackten Rechtecksformen befinden sich drei nahezu olivenförmige Elemente in Rot und Blau. Der zweite Strang führt rechts an einem roten Oval vorbei nach unten zu einem beigefarbenen Körper. Seine Form lässt an ein Nackenhörnchen denken. Ein schwarzes Schriftzeichen wird mit Tinte (vielleicht mit einem Stift) an jedes seiner Enden geschrieben. Links daneben, im unteren Bereich des Fotos, liegt ein kreisförmiges ockerfarbenes Element. Seine Oberfläche weist Verzierungen aus dunklen in verschiedene Richtungen verlaufenden Linien auf. Diese befinden sich am Rand und im Zentrum. Alle Formen sind plastisch gearbeitet, was auf eine Füllung schließen lässt. Die verschiedenen Formen stellen Organe dar, wie das Herz, die Leber, die Gallenblase, die Niere und eine nicht identifizierbare Form (vielleicht die Blase). In den Organen sind Jade, Weihrauch, Sarira und Sanskrit-Texte eingefügt. —— The Buddha’s Guts — In this portrait format image, coloured silk shapes lie close together on a white background, connected by a beige ribbon with blue dots on it. They cover almost the entire rectangular surface. Each shape has a character written on it, most likely produced by pen in black ink. This is a representation of internal organs that were enclosed in a Shakyamuni Buddha statue, one of many statues of the historical Buddha. It comes from a monastery in Kyoto, Japan. In the centre of the upper edge of the image is a beige element that resembles the lower part of an anchor. A character is placed in its centre. Two strands of a dotted beige ribbon emerge from the arms of the anchor. One strand leads to an almost rectangular ochre-coloured structure with five downward-pointing prongs below the anchor shape. Characters are placed in two rows on the rectangle. To the left is a similar terracotta-coloured structure covered with characters arranged in columns. Below both pronged rectangular shapes are three almost olive-shaped elements in red and blue. The second strand of the dotted beige ribbon leads downwards past a red oval on the right to a beige-coloured structure. Its shape is reminiscent of a neck pillow. A black character is written in ink (perhaps with a pen) onto each of its ends. To the left, in the lower part of the image, is a circular ochre-coloured element. Its surface is decorated with dark lines running near the edge and in the centre in different directions. All the shapes are sculpted, suggesting a filling. The various shapes represent organs, such as the heart, liver, gallbladder, kidney, and one unidentifiable shape (perhaps, the bladder). Within the organs, jade, incense, sarira, and Sanskrit texts are inserted.  
Anatomische Malerei aus Indien Die farbig gestaltete Seite aus einem Manuskript ist über und über mit Schriftzeichen in Sanskrit und Gujarati bedeckt. Die Schriftzeichen umfließen die Zeichnung eines Menschen. Innerhalb seines Körpers treten dünne rote Linien hervor. Die Darstellung des Menschen steht im Zentrum des Blattes. Seine Umrisse sind in dünnen schwarzen Linien ausgeführt. Der Oberkörper ist aufgerichtet. Die Füße sind etwas mehr als hüftbreit auseinandergestellt und die Knie im 90°-Winkel gebeugt. Die Hände sind auf den Oberschenkeln abgestützt. Die Ellenbogen weisen nach außen. Im runden Gesicht treten die Augenbrauen als kräftige schwarze Bögen hervor. Zwischen ihnen ist in Rot eine Blüte gezeichnet. Sie steht für ein Chakra. Schriftzeichen führen von dort über den Nasenrücken bis zur Nasenspitze. Diese weist wie ein Pfeil auf den kleinen Mund. Von den mandelförmigen Augen mit den schwarzen Pupillen ziehen sich mehrere rote Linien zu den Wangen, wo sie sich mit anderen roten Linien vereinigen. Anstelle von Haaren verlaufen Schriftzeichen in zwei Reihen über den Kopf. Schwächer und stärker geschriebene Schriftzeichen erscheinen auch an anderen Stellen des Körpers, beispielsweise im Schulterbereich, um die Verdauungsorgane herum und an den Füßen. Sie markieren unter anderem das System der sechs Chakren. Kinnabwärts führt die Speiseröhre in den als ein vertikales Oval dargestellten Magen. Magen und Speiseröhre sind in Ockergelb gezeichnet. Der mit einer dicken grauen Linie umrandete Darm schlingt sich zum After. Über den gesamten Körper verlaufen dünne rote Linien, die sich verzweigen und verästeln. Unterhalb der Zeichnung des menschlichen Körpers sind mehrere mythische Tiere in einem Kreis dargestellt, zum Beispiel eine Schildkröte und eine Schlange. Diese Handschrift aus Westindien lässt sich zeitlich nicht endgültig einordnen. Für seine Anfertigung wird die Zeit zwischen dem 18. Jahrhundert und 1900 vermutet. — — Anatomical Painting from India The colorful page from a manuscript is covered all over with characters in Sanskrit and Gujarati. The characters flow around the drawing of a human being. Within the body, thin red lines emerge. The depiction of the human being is in the centre of the page. The outline is executed in thin black lines. The upper body is erect. The feet are slightly more than hip-width apart and the knees are bent at a 90-degree angle. The hands are supported on the thighs. The elbows point outwards. In the round face, the eyebrows stand out as strong black arches. Between the eyebrows, a flower is drawn in red. It represents a chakra. There are characters that lead from the flower, along the nose bridge, to the tip of the nose, which resemble an arrow pointing toward a small mouth. Several red lines extend from the eyes across the cheeks, where they merge with other red lines. The eyes are almond-shaped with black pupils. Instead of hair, characters run in two rows across the head. Fainter and stronger written characters also appear elsewhere on the body, for example in the shoulder area, around the digestive organs and on the feet. Among other things, they mark the system of the six chakras. Down the chin, the oesophagus leads into the stomach, which is depicted as a vertical oval. The stomach and oesophagus are drawn in ochre yellow. The intestine, outlined with a thick grey line, loops towards the anus. Thin red lines run across the entire body which branch out and spread. Below the drawing of the human body, several mythical animals are depicted in a circle, for example, a turtle and a snake. This manuscript from West India cannot be definitively dated. It is assumed to have been made between the 18th century and 1900.
Darstellung einer Frau (f. 15v) mit der Lage von Blutgefäßen und inneren Organen Dieses Blatt ist Teil einer Handschrift, die in der Mitte des 14. Jahrhunderts im Iran entstand. Sie war das erste originale anatomische Werk aus einem islamischen Land. Besonders hervorzuheben ist die Darstellung eines weiblichen Körpers, die in der europäischen Ausgabe der Fünfbilderserie fehlt. Die Zeichnung der weiblichen Figur füllt nahezu den gesamten Bildraum. Dass es sich um die Darstellung einer Frau handelt ist lediglich daran zu erkennen, dass eine Gebärmutter mit Fötus eingezeichnet ist. Einen weiteren Hinweis darauf geben die sehr langen schwarzen Haare, die bis über die Hüfte reichen. Ihre Struktur ähnelt der der Blutgefäße, die als dünne rote Linien wie ein Netz alle sichtbaren Körperteile bedecken. Die füllige Frauengestalt steht breitbeinig mit gebeugten Knien, auf die ihre Hände gestützt sind. Der Oberkörper ist aufgerichtet. Im runden Gesicht sind die schmalen Augen in Schwarz gestaltet, der Mund in Rot. Im Torso sind unter anderem die Speiseröhre, das Herz und die Verdauungsorgane abgebildet. Oberhalb des ockergelben Darms liegt die hellrot abgesetzte Gebärmutter. Sie ist ringförmig dargestellt. In ihr ist in Weiß der Fötus erkennbar, dessen Arm um die angewinkelten Knie geschlungen ist. Seine Haare sind schwarz. Um den Fötus herum ist ebenfalls in Hellrot das Fruchtwasser dargestellt. Mansur ibn Ilyas war als Arzt im 14. und 15. Jahrhundert in Persien, dem heutigen Iran, tätig. Der Titel des Werkes, aus dem diese Illustration entnommen ist, könnte man etwa mit „Der Bau des menschlichen Körpers“ übersetzen. — — Depiction of a Woman (f. 15v) with the Location of Blood Vessels and Internal Organs This sheet is part of a manuscript produced in Iran in the middle of the 14th century. It was the first original anatomical work from an Islamic country. Of particular note is the depiction of a female body, which is missing from the European edition of the five-picture series. The drawing of the female figure fills almost the entire pictorial space. That it is a depiction of a woman can only be recognised by the fact that a uterus with a foetus is drawn in. Another clue is given by the very long black hair, which reaches down to the hips. The structure of the hair is similar to that of the blood vessels, which cover all visible parts of the body. The blood vessels are thin red lines reminiscent of a net. The plump female figure stands wide-legged with bent knees on which her hands are supported. The upper part of the body is erect. Her round face has narrow black eyes and a red mouth. In the torso, the oesophagus, the heart, and the digestive organs, among others, are depicted. Above the ochre-yellow intestine is the uterus in light red. It is depicted in the shape of a ring. In it, the foetus can be seen in white, its arm wrapped around the bent knees. Its hair is black. Around the foetus, the amniotic fluid is also depicted in light red. Mansur ibn Ilyas was active as a physician in the 14th and 15th centuries in Persia, today's Iran. The title of the work from which this illustration is taken could be roughly translated as “The Construction of the Human Body.”
Von Euphronios signierter athenischer Krater mit roten Figuren Das Terrakottagefäß mit Henkeln stammt aus einem etruskischen Grab des 6. Jahrhunderts v. Chr. Der Ausschnitt zeigt eine Szene aus Homers Ilias, in der Zeus‘ Sohn Sarpedon von Patroklos getötet wurde. Ein Krater ist ein griechisches Weinmischgefäß in Form eines Topfes, der sich nach oben hin verbreitert. Der obere und untere Rand des hier gezeigten Kraters ist mit einem orangefarbenen Schnörkelmuster verziert. Auch die Figuren darauf sind in Orange gehalten. Sie heben sich deutlich vom schwarzen Untergrund ab. In der Mitte der Szene ist Sarpedon auf der Seite liegend erkennbar. Sein Körper nimmt etwa die untere Hälfte der Darstellung ein. Seine Beine sind leicht angewinkelt, der rechte Arm liegt vor dem Körper. Die in Braun aufgemalten welligen Haare fallen ihm auf die Schultern. Der athletische Körper ist unbekleidet. Dünne rote Linien verlaufen vom Herzbereich schräg nach links unten, ebenso von Bauch und rechtem Oberschenkel. Sarpedon wird an Knien und Schultern von zwei menschlichen Gestalten mit Adlerflügeln und Adlerköpfen gehalten. Sie tragen kurze Tuniken. Die schwarzen Vollbärte stehen waagerecht vom Kinn ab. Die Gestalten sind die Personifizierungen von Schlaf und Tod. Mittig hinter Sarpedon steht eine weitere Figur aufrecht nach links gewandt.Es ist Hermes. Seine rechte Hand ist erhoben, in der linken hält er den Stab. Auf dem Kopf sitzt der geflügelte Helm. Darunter quellen gewellte schwarze Haare hervor, die ihm bis auf die Schultern fallen. Er trägt einen Umhang über einem tunikaartigen Untergewand. Links und rechts wird die Szene von je einem Soldaten mit Speer und Schild eingerahmt. Diese Figuren sind in dem dargestellten Ausschnitt nur teilweise erkennbar. Dieser Krater von Euphronios hat ein Fassungsvermögen von 45 Litern. Euphronios war einer der bedeutendsten griechischen Vasenmaler des rotfigurigen Stils. Das Gefäß wird im Museo Nazionale Archeologico Cerite in der Nähe von Rom aufbewahrt. — — Athenian Krater Signed by Euphronios with Red Figures The photo shows a section of a terracotta vessel with handles. It comes from an Etruscan tomb of the 6th century BC. This section depicts a scene from Homer's Iliad in which Zeus' son, Sarpedon, was killed by Patroklos. A krater is a Greek wine-mixing vessel in the shape of a pot that widens towards the top. The upper and lower rims of the krater shown here are decorated with an orange scroll pattern. The figures on it are also in orange and clearly stand out against the black background. In the middle of the scene, Sarpedon can be seen lying on his side. His body takes up about the lower half of the depiction. His legs are slightly bent, and his right arm is in front of his body. The wavy hair, painted in brown, falls to his shoulders. His athletic body is unclothed. Thin red lines run diagonally from the heart area down to the left, as well as from the abdomen and right thigh. Sarpedon is held at the knees and shoulders by two human figures with eagle wings and eagle heads. They are wearing short tunics. Their full black beards stand out horizontally from the chin. They are the personifications of sleep and death. In the centre behind Sarpedon stands another figure standing upright and facing to the left. It is Hermes. His right hand is raised, and on his left, he holds a staff. A winged helmet sits on his head. Wavy black hair spills out from under it, falling to his shoulders. He wears a cloak over a tunic-like undergarment. On either side, the scene is framed by a soldier with a spear and shield. These figures are only partially visible in the photo shown. This krater signed by Euphronios has a capacity of 45 litres. Euphronios was one of the most important Greek vase painters of the red-figure style. This krater is located in the Cerite National Archeological Museum near Rome.
Das Nabel-Chakra (maṇipūraka) mit Eingeweiden Das Foto zeigt eine linke Seite in einem aufgeschlagenen Buch. Durch ihre Abbildungen in kräftigen Farben ist sie klar strukturiert. Beschriftungen und Texte treten in den Hintergrund. Eine geöffnete Lotosblüte bildet das Zentrum der Darstellung. Ihre zehn breiten spitz zulaufenden Blütenblätter sind hellblau gefärbt. Jeweils in der Mitte prangt ein weißes Schriftzeichen. Zwischen den Blütenblättern streben kräftig rote Äste nach außen über ihre Enden hinaus. Sechs von ihnen sind einzeln und zeigen nach oben. Außerdem gibt es zwei Gruppen roter Zweige, die nach unten zeigen: Jede Gruppe besteht aus drei einzelnen Zweigen. Die Blütenblätter gruppieren sich um ein in Weiß gehaltenes kreisförmiges Zentrum wie Elemente eines Mandalas. In der Kreisform liegt ein blassrotes gleichschenkliges Dreieck, dessen eine Spitze nach unten weist. An dieser Spitze befindet sich die Darstellung eines Widders in Grau. Sein massiger Körper ragt in die Fläche des Dreiecks hinein. Darüber, in der Mitte des Dreiecks und gleichzeitig im Zentrum der Lotosblüte befindet sich das Sanskrit-Zeichen „ra" in dunkelroter Schrift. Die Form des Sanskrit-Zeichen „ra" bildlich der linken Seite eines stilisierten Herzens an dem groß geschriebenen Buchstaben „T“. In dieser stilisierten Herzhälfte sind zwei meditierende Personen in gelber Kleidung dargestellt. Beide haben vier Arme, die sie gleichzeitig nach oben und unten richten. In der oberen rechten Ecke der Seite ist in einem blassen Rot ein Verdauungssystem platziert. Links oben lassen schwarze hervorgehobene Sanskritbuchstaben eine Überschrift vermuten. Darunter steht in lateinischen Buchstaben „Epigastric Plexus“. Einzelne Worte in Sanskrit bezeichnen zum Beispiel die roten Äste und die Schenkel des Dreiecks. Unterhalb der Abbildung ist Sanskrittext in eine vierspaltige Tabelle gesetzt. Das gedruckte Buch erschien um die Wende zum 20. Jahrhundert in Bihar, Indien. — — The Navel Chakra (maṇipūraka) with Viscera The photo shows a page on the left side of an open book. Its illustrations in bold colours make it clearly structured. Inscriptions and texts recede into the background. An open lotus blossom forms the centre of the image. It has ten wide and pointy petals that are light blue in colour. In the middle of each petal, a white character is emblazoned. Between the petals, bold red branches extend outwards beyond the ends of the petals. Six of them are singular and point upwards. There are also two groups of red branches that point downwards: each group is comprised of three singular branches. The petals are grouped around a white circular centre, similar to the elements of a mandala. Within the circular shape lies a pale red isosceles triangle with one apex pointing downwards. At this apex is the representation of a grey-coloured ram. Its massive body protrudes onto the surface of the triangle. Above it, in the centre of the triangle and at the same time in the centre of the lotus blossom, is the Sanskrit character ‘ra’ written in dark red. The shape of the Sanskrit character ‘ra’ resembles the left side of a stylised heart overlain on a capital letter "T". Within this stylised heart half, two meditating individuals wearing yellow clothing are depicted. Both individuals possess four arms that are pointed upwards and downwards simultaneously. In the upper right corner of the page, a digestive system is depicted in a pale red colour. There are black bolded Sanskrit letters in the upper left corner that may indicate a heading. Below this, "Epigastric Plexus" is written in Latin letters. Individual words in Sanskrit denote, for example, the red branches and the sides of the triangle. On the bottom of the page, Sanskrit text is placed in a four-column table. The printed book was published at the turn of the 20th century in Bihar, India.

Exploring the Inside of the Body
through Time and Space

This is a comparative exhibition about the human body, and in particular about one body part, the ‘guts’. For these purposes, ‘guts’ refers to everything found inside the lower torso, the organs and parts traditionally linked to nutrition and digestion, but also endowed with emotional, ethical, and metaphysical significance, depending on the representation and narrative.

By offering access to culturally, socially, historically, and sensorially different experiential contexts, Comparative Guts allows the visitor a glimpse into the variety and richness of embodied self-definition, human imagination about our (as well as animal) bodies’ physiology and functioning, our embodied exchange with the external world, and the religious significance of the way we are ‘made’ as living creatures. This dive into difference is simultaneously an enlightening illustration of what is common and shared among living beings.

The ‘guts’ are treated here in as neutral and universal a fashion as possible: not necessarily as functional parts of an organism or as a medical item, but as realities experienced in various ways. The most basic distinction is the sensed, volumetric one: solids for the fleshy organs (such as those referred to in English as the liver and the stomach), coils for the intestines and other parts endowed with complexity, folds, and fluidity, and wholes for the guts understood as part of a coherent whole, be it continuous or assembled.