Comparative Guts

Search
Close this search box.

Comparative
Guts

Darstellung einer Frau (f. 15v) mit der Lage von Blutgefäßen und inneren Organen Dieses Blatt ist Teil einer Handschrift, die in der Mitte des 14. Jahrhunderts im Iran entstand. Sie war das erste originale anatomische Werk aus einem islamischen Land. Besonders hervorzuheben ist die Darstellung eines weiblichen Körpers, die in der europäischen Ausgabe der Fünfbilderserie fehlt. Die Zeichnung der weiblichen Figur füllt nahezu den gesamten Bildraum. Dass es sich um die Darstellung einer Frau handelt ist lediglich daran zu erkennen, dass eine Gebärmutter mit Fötus eingezeichnet ist. Einen weiteren Hinweis darauf geben die sehr langen schwarzen Haare, die bis über die Hüfte reichen. Ihre Struktur ähnelt der der Blutgefäße, die als dünne rote Linien wie ein Netz alle sichtbaren Körperteile bedecken. Die füllige Frauengestalt steht breitbeinig mit gebeugten Knien, auf die ihre Hände gestützt sind. Der Oberkörper ist aufgerichtet. Im runden Gesicht sind die schmalen Augen in Schwarz gestaltet, der Mund in Rot. Im Torso sind unter anderem die Speiseröhre, das Herz und die Verdauungsorgane abgebildet. Oberhalb des ockergelben Darms liegt die hellrot abgesetzte Gebärmutter. Sie ist ringförmig dargestellt. In ihr ist in Weiß der Fötus erkennbar, dessen Arm um die angewinkelten Knie geschlungen ist. Seine Haare sind schwarz. Um den Fötus herum ist ebenfalls in Hellrot das Fruchtwasser dargestellt. Mansur ibn Ilyas war als Arzt im 14. und 15. Jahrhundert in Persien, dem heutigen Iran, tätig. Der Titel des Werkes, aus dem diese Illustration entnommen ist, könnte man etwa mit „Der Bau des menschlichen Körpers“ übersetzen. — — Depiction of a Woman (f. 15v) with the Location of Blood Vessels and Internal Organs This sheet is part of a manuscript produced in Iran in the middle of the 14th century. It was the first original anatomical work from an Islamic country. Of particular note is the depiction of a female body, which is missing from the European edition of the five-picture series. The drawing of the female figure fills almost the entire pictorial space. That it is a depiction of a woman can only be recognised by the fact that a uterus with a foetus is drawn in. Another clue is given by the very long black hair, which reaches down to the hips. The structure of the hair is similar to that of the blood vessels, which cover all visible parts of the body. The blood vessels are thin red lines reminiscent of a net. The plump female figure stands wide-legged with bent knees on which her hands are supported. The upper part of the body is erect. Her round face has narrow black eyes and a red mouth. In the torso, the oesophagus, the heart, and the digestive organs, among others, are depicted. Above the ochre-yellow intestine is the uterus in light red. It is depicted in the shape of a ring. In it, the foetus can be seen in white, its arm wrapped around the bent knees. Its hair is black. Around the foetus, the amniotic fluid is also depicted in light red. Mansur ibn Ilyas was active as a physician in the 14th and 15th centuries in Persia, today's Iran. The title of the work from which this illustration is taken could be roughly translated as “The Construction of the Human Body.”
Meine Kultur Leuchtende Farben und Schwarz dominieren das querformatige Ölgemälde. Es zeigt eine Frau in einer Hütte, die einem Mann einen Einlauf verabreicht. Das Paar befindet sich in einem runden Raum unter einem strohgedeckten Dach. Der nackte schwarze Mann stützt sich mit Knien und Ellenbogen auf eine Strohmatte auf dem Boden. Sein sehr kräftiger Körper füllt die untere Bildhälfte nahezu aus. Weiße Farbakzente lassen die Muskeln des Mannes hervortreten. Sein Gesäß ist in die Höhe gereckt. Der Mann hat die Augen geschlossen und lächelt breit. Ihm fehlen die oberen Schneidezähne. Er trägt einen graumelierten Rund-um-den-Mund-Bart. Sein kurzes krauses Haar ist schwarz. Links neben dem Mann steht ein Gaskocher mit Topf auf dem orangefarbenen Fußboden. Rechts neben den Knien des Mannes stehen ein schwarzes zylindrisches Gefäß ohne Deckel, bunte Glas- und Plastikflaschen, Schraubgläser und Henkelbecher. Die Frau kniet hinter dem Mann. Sie hat einen hellbraunen Teint. In ihrer linken Hand hält sie einen hornförmigen Trichter, dessen spitzes Ende vom Gesäß des Mannes verdeckt ist. Mit der rechten neigt sie einen blauen Henkelbecher über die Trichteröffnung. Die Frau hat die Augenbrauen zusammengezogen und lächelt fein. Viele dünne Zöpfe mit roten und gelben Perlen umrahmen ihr breites Gesicht. Sie trägt ein braunes Top mit Leopardenmuster und einen schwarz-bunten Rock. Um ihren Hals liegt ein schwarzes Halsband, an den Handgelenken hat sie breite rot-weiße Perlenarmbänder. Die Darstellung der Frau dominiert die obere Bildhälfte und halbiert sie. Links neben der Frau hängen zwei Leopardenfelle und ein Bord mit gefüllten Schraubgläsern an der Wand. Darunter befindet sich eine hellbraune Anrichte mit Türen und Schubladen. Auf der Arbeitsfläche steht eine blaue Plastikwanne, darin stapeln sich silberglänzende Töpfe und eine Kanne. Neben der Anrichte befindet sich ein schwarzer bauchiger Kessel auf Beinen. Rechts hinter der Frau hängen ein grüner, ein blauer und ein orangefarbener Plastikeimer von der Decke. Darunter stehen ineinandergestapelte Plastikwannen in den gleichen Farben. Auf einem Bord an der Wand befinden sich weitere Schraubgläser. Darunter liegen, auf einem anderen Bord, menschliche Schädel und der eines Vogels. An einer Stelle ist etwas Putz von der Wand gebröckelt. Zwei schwarze bauchige Gefäße sind auf dem Fußboden platziert. In der rechten unteren Ecke des Bildes befindet sich in schwarz der Schriftzug „Themba Siwel ’04“. — — My Culture Bright colours and black dominate this oil painting in landscape format. It shows a woman in a hut administering an enema to a man. The couple is in a round room under a thatched roof. The naked black man is leaning on a straw mat on the floor with his knees and elbows. His very strong body almost fills the lower half of the painting. White colour accents make the man's muscles stand out. His buttocks are stretched upwards. The man has closed his eyes and smiles broadly. He is missing his upper incisors. He wears a greyish round-the-mouth beard. His short frizzy hair is black. To the man’s left is a gas cooker with a pot on the orange floor. To the right of the man's knees are a black cylindrical jar without a lid, coloured glass and plastic bottles, screw-top glasses and handled mugs. The woman kneels behind the man. She has a light brown complexion. In her left hand, she holds a horn-shaped funnel, the pointed end of which is covered by the man's buttocks. With her right, she tilts a blue-handled mug over the opening of the funnel. The woman has her eyebrows drawn together and smiles finely. Many thin braids with red and yellow beads frame her broad face. She wears a brown top with a leopard print and a black and coloured skirt. Around her neck is a black choker, on her wrists she has wide red and white beaded bracelets. The depiction of the woman dominates the upper half of the painting, bisecting it. To the left of the woman, two leopard skins and a shelf with filled screw-top jars hang on the wall. Below them is a light brown sideboard with doors and drawers. On the countertop is a blue plastic tub, with shiny silver pots and a jug stacked inside. Next to the sideboard is a black bulbous kettle on legs. To the right behind the woman, a green, a blue and an orange plastic bucket hang from the ceiling. Below them are plastic tubs stacked one inside the other in the same colours. On a shelf against the wall are more screw-top jars. Below them, on another shelf, lie human skulls and that of a bird. In one place, some plaster has crumbled from the wall. Two black bulbous vessels are placed on the floor. In the lower right corner of the painting, the words "Themba Siwel '04" are written in black.
Umriss des Herzen Die Doppelseite des Nachdrucks der „Drei Reiche“ aus dem frühen 17. Jahrhundert zeigt neben Schriftzeichen eine einfache Illustration des Herzens. Auf dem linken Teil der Doppelseite ist mittig die Herzzeichnung platziert. Sie wird in der oberen Hälfte des Blattes von Textblöcken mit senkrecht verlaufenden Reihen von Schriftzeichen flankiert. Vom Herzen aus ragt eine Röhre gerade nach oben. Daraus führt ein Schlauch auf der linken Seite bogenförmig nach unten. Von ihrer rechten Seite gehen drei Schläuche ab, einer in einem Bogen nach oben, die anderen beiden nach unten. Alle nach unten führenden Schläuche enden etwa auf einer Linie mit der Spitze des Herzens. Die Schläuche sind an ihren Enden jeweils mit zwei Schriftzeichen versehen, das Herz an seiner Spitze mit sieben, die in zwei Zeilen erscheinen. Die Röhre weist links und rechts, im oberen Drittel, je ein Zeichen auf. Der rechte Teil der Doppelseite ist nahezu komplett mit Schriftzeichen gefüllt. Sie verlaufen senkrecht in neun Zeilen. Der Seitenrand oben ist etwa drei Finger breit, doppelt so breit wie der untere. Darstellung und Text sind von einer schwarzen Linie eingerahmt, die sich links und rechts mit den Seitenrändern deckt. Die Doppelseite ist am Falz und an den Außenkanten etwas vergilbt. — — Diagram of the Heart This double-page spread of a reprint of the "Three Realms" from the early 17th century shows a simple illustration of a heart next to characters. On the left part of the double page, the heart drawing is placed in the centre. It is flanked in the upper half of the page by blocks of text with rows of characters running vertically. From the heart, a pipe extends straight up. There are four tube-like connectors that branch off from the pipe. On the left side, a tube arcs downwards and from its right side, three tubes branch off. One in an upward arc, the other two downward. All the tubes arcing downwards end approximately in line with the point of the heart. The tubes each have two characters at their ends, the heart has seven at its tip, which appear in two lines. The pipe has one character each on the left and right, in the upper third. The right part of the double page is almost completely filled with characters. They run vertically in nine lines. The page margin at the top is about three fingers wide and twice as wide as the bottom. The illustration and text are framed by a black line that coincides with the page margins on the left and right. The double-page spread is somewhat yellowed at the fold and outer edges.
Die Milz vergleichende Eingeweide Zu sehen ist eine Schwarz-weiß-Zeichnung im Hochformat, darauf ein als Trigramm bezeichnetes Symbol, chinesische Schriftzeichen, ein großer Vogel und eine üppig gewandete Frauengestalt. Die Zeichnung erschien Mitte des 15. Jahrhunderts in einer klassischen koreanischen Rezeptsammlung. Im Zentrum der Darstellung befindet sich die Abbildung eines länglichen halbkreisförmigen Gegenstandes, der an eine mit der Öffnung nach unten weisende flache Schale erinnert. Ihre Fläche ist mit vier teilweise unterbrochenen horizontalen Linien ausgefüllt. Sie scheint wie ein Dach über dem Vogel und der Frau zu schweben, die in der unteren Bildhälfte dargestellt sind. Ihre Körper sind einander zugewandt, ihre Blicke sind nach vorn, zur Betrachter*in, gerichtet. Der Vogel links ist ebenso groß wie die Frau. Sein hoch aufgerichtetes Schwanzgefieder lässt an einen Phönix denken. Sein Kopf ist mit einer Federhaube geschmückt, ähnlich wie beim Kakadu. Seitlich am Kopf sitzen die Augen, der längliche Schnabel steht halb offen. Den langen gebogenen Hals zieren an seiner Rückseite feine abstehende Federn. Die Flügel sind leicht vom kräftigen Körper abgespreizt. Flaumige Federn scheinen die vorgereckte Brust zu bedecken. Das Tier steht auf relativ kurzen Beinen, die Füße bilden vier lange auseinandergespreizte Zehen. Die Frauengestalt trägt ein langes Untergewandt, das ihre Füße bedeckt. Darüber ein wadenlanges voluminöses Überkleid. Unter der Brust ist es mit einem Band zusammengehalten. Das Überkleid schmücken an den Seiten spitz zulaufende aneinandergereihte Elemente, die an Federn oder Blätter erinnern. Auf dem Kopf trägt die Frau ein Diadem, von dem aus kurze Linien, manche in einem Kreis endend, wie Strahlen ausgehen. Die schwarzen Haare sind in der Mitte gescheitelt und nach hinten gelegt. Sie hat ein rundes Gesicht mit mandelförmigen Augen und einen kleinen Mund. Mittig im oberen Drittel des Bildes befinden sich links und rechts der chinesischen Schriftzeichen mit dem Trigramm senkrecht stehende geschwungene Formen mit Schweif. — — The Spleen Comparative Viscera The photo shows a black-and-white drawing in portrait format. A symbol known as a trigram, Chinese characters, a large bird and a lavishly robed female figure are depicted. The drawing appeared in a classical Korean recipe collection in the mid-15th century. In the center of the depiction is the image of an elongated semi-circular object, reminiscent of a shallow bowl with the opening pointing downwards. Its surface is filled with four partially interrupted horizontal lines. It appears to hover like a roof over the bird and the woman depicted in the lower half of the photo. Their bodies are facing each other, their gazes are directed forward, towards the viewer. The bird on the left is as large as the woman. Its high tail plumage is reminiscent of a phoenix. Its head is adorned with a cap of feathers, similar to that of a cockatoo. The eyes are on the side of the head, the elongated beak is half open. The long, curved neck is adorned with fine, protruding feathers at the back. The wings are slightly spread from the strong body. Downy feathers seem to cover the protruding breast. The animal stands on relatively short legs, the feet form four long spread toes. The female figure wears a long undergarment that covers her feet. Over this is a calf-length voluminous overdress. It is held together under the breast with a ribbon. The sides of the overdress are decorated with tapered elements reminiscent of feathers or leaves. On her head, the woman wears a tiara from which short lines, some ending in a circle, emanate like rays. The black hair is parted in the middle and laid back. She has a round face with almond-shaped eyes and a small mouth. The Chinese characters with the trigram are in the centre and upper third of the photo. On either side of this, to the left and right, vertical curved shapes with tails are depicted.
Die Leitbahn von der Hand zum Herzen Die aufgeschlagenen Seiten des Buches aus dem 17. Jahrhundert zeigen neben einer Vielzahl gruppierter und einzelner chinesischer Schriftzeichen zwei Abbildungen. Text, Beschriftung und Darstellungen sind in Schwarz-weiß gehalten. Eine kräftigere Linie grenzt den Inhalt von den Seitenrändern ab. Links auf der Doppelseite bilden die vertikal verlaufenden Schriftzeichen ein Textfeld, das bis zur Hälfte des Blattes reicht. Je drei Zeilen führen am linken und rechten Rand weiter bis in die untere Hälfte hinab. Dazwischen befindet sich der obere Teil einer Herzzeichnung. Ihr unterer Teil füllt den Rest der Seite. Das Herz liegt im Zentrum der Skizze. Ein Schriftzeichen, größer als die übrigen, prangt in seiner Mitte. Vom Herzen gehen vier Verbindungen ab, die wie Schläuche dargestellt sind. Ein breiter Schlauch führt senkrecht nach oben zwischen die Textzeilen. Seine obere Hälfte ist mit Querstrichen versehen. Eine Beschriftung aus fünf untereinander stehenden Zeichen ist links daneben erkennbar. Die drei anderen Schläuche führen bogenförmig nach unten. Jedes Ende ist mit zwei Schriftzeichen versehen. Die rechte Doppelseite zeigt die Umrisse einer männlichen Figur in einem Umhang, der bis über die Knöchel reicht. Die Falten des Stoffes erscheinen als dünne leicht gewellte Linien. Der Mann hat ein breites Gesicht, gelockte Haare und einen Vollbart. Der rechte Arm ist im 45°-Winkel ausgestreckt, die Handfläche weist nach vorn. Mit der linken Hand greift er sich an den rechten Oberarm. Von der Achselhöhle bis zum kleinen Finger verläuft die Herzleitbahn. Sie erscheint als dünne, etwas geschwungene Linie. Darauf verweisen neun kleine Ringe auf Akkupunkturpunkte. Diese sind hier mit je zwei Schriftzeichen markiert. Am rechten oberen Rand verlaufen Schriftzeichen vertikal bis zur Mitte des Blattes. Zhang Jiebin, gestorben 1640, war Arzt und Schriftsteller. Die Holzschnittausgabe, aus der diese Seiten stammen, wird in der Harvard Yenching Library der Harvard University in den USA aufbewahrt. — — The Guiding Path from the Hand to the Heart The open pages of a 17th century book show two illustrations in addition to a multitude of grouped and individual Chinese characters. The text, inscription, and illustrations are in black and white. A bold line delimits the content from the page margins. On the left of the double-page spread, the vertically running characters form a text field that extends halfway down the page. Three lines each continue down the left and right margins to the lower half. Between them is the upper part of a heart drawing. Its lower part fills the rest of the page. The heart is in the centre of the sketch. A character, larger than the rest, is emblazoned in its centre. Four connections branch off from the heart, depicted like tubes. A wide tube leads vertically upwards between the lines of text. Its upper half is marked with horizontal lines. An inscription consisting of five characters one below the other is visible to the left. The other three tubes lead downwards in an arc. Each end is marked with two characters. The right double page shows the outline of a male figure in a cloak that reaches above the ankles. The folds of the fabric appear as thin slightly wavy lines. The man has a broad face, curly hair, and a full beard. His right arm is stretched out at a 45-degree angle, the palm facing forward. With his left hand, he grasps his right upper arm. The cardiac conduction pathway runs from the armpit to the little finger. It appears as a thin, somewhat curved line. On it, nine small rings refer to acupuncture points. These are marked here with two characters each. On the upper right margin, characters run vertically to the centre of the sheet. Zhang Jiebin, who died in 1640, was a physician and writer. The woodblock edition from which these pages are taken is preserved in the Harvard Yenching Library at Harvard University in the USA.

Exploring the Inside of the Body
through Time and Space

This is a comparative exhibition about the human body, and in particular about one body part, the ‘guts’. For these purposes, ‘guts’ refers to everything found inside the lower torso, the organs and parts traditionally linked to nutrition and digestion, but also endowed with emotional, ethical, and metaphysical significance, depending on the representation and narrative.

By offering access to culturally, socially, historically, and sensorially different experiential contexts, Comparative Guts allows the visitor a glimpse into the variety and richness of embodied self-definition, human imagination about our (as well as animal) bodies’ physiology and functioning, our embodied exchange with the external world, and the religious significance of the way we are ‘made’ as living creatures. This dive into difference is simultaneously an enlightening illustration of what is common and shared among living beings.

The ‘guts’ are treated here in as neutral and universal a fashion as possible: not necessarily as functional parts of an organism or as a medical item, but as realities experienced in various ways. The most basic distinction is the sensed, volumetric one: solids for the fleshy organs (such as those referred to in English as the liver and the stomach), coils for the intestines and other parts endowed with complexity, folds, and fluidity, and wholes for the guts understood as part of a coherent whole, be it continuous or assembled.